Archäologie.com - Nachrichten aus der archäologischen Forschung

Nachrichten aus der archäologischen Forschung

Ägyptische Hieroglyphen Jerash Jordanien Röische Helme Stonehenge

Tübingen

Foto: Tom Björklund
Klimawandel dezimierte Eiszeitmenschen

In der letzten Eiszeit hat der Klimawandel einen dramatischen Rückgang bei den damals lebenden Menschen verursacht.

Zu diesem Ergebnis kommt eine groß angelegte Studie der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Universität Tübingen. Die Forscher untersuchten fossile Menschenzähne, um verwandtschaftliche Beziehungen zu entdecken. Dabei fanden sie heraus, dass die Menschen vor etwa 47.000 bis 28.000 Jahren genetisch gut vernetzt worden. Als es dann kälter wurde und die Gletscher wuchsen, brachen die Verbindungen zwischen West- und Osteuropa ab. Die Populationen isolierten sich in Gebieten mit günstigen Klimabedingungen. Die isolierten Gruppen wiederum wurden kleiner, manche starben ganz aus.


Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

Foto: Amelie Challier, Universität Tübingen
Tübinger Förderpreis geht an Benjamin Schürch Benjamin Schürch erhält in diesem Jahr den Tübinger Förderpreis für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie.
Foto: RTF.1
Älteste Holzwerkzeuge der Menschheit Ein internationales Forscherteam der Universitäten Tübingen und Reading sowie der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung hat die ältesten Holzwerkzeuge der Menschheit entdeckt.
Foto: Universität Tübingen
Einblick in die Keramikherstellung vor 3000 Jahren Forscher der Uni Tübingen und der LMU München haben eine außergewöhnlich gut erhaltene, 3000 Jahre alte Töpferwerkstatt mit zwei Brennöfen ausgegraben.

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