Rund 40.000 Jahre alt - Archäologen machen "Fund des Jahres"
Archäologen der Universität Tübingen haben in der UNESCO-Welterbehöhle Hohle Fels bei Schelklingen zwei rund 40.000 Jahre alte Vogelfiguren aus Mammutelfenbein entdeckt.
Die nur wenige Zentimeter großen Kunstwerke zählen zu den ältesten figürlichen Darstellungen der Menschheit. Bei der Präsentation am Mittwoch in Blaubeuren bezeichnete sie Professor Nicholas Conard von der Uni Tübingen als "Fund des Jahres".
Die Wissenschaftler vermuten, dass Vögel für die eiszeitlichen Menschen am Hohle Fels eine besondere Bedeutung hatten.
Die Figuren sind ab sofort im Urgeschichtlichen Museum in Blaubeuren zu sehen.