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Nachrichten aus der archäologischen Forschung

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Reutlingen

Foto: RTF.1
Noch zwei Tage bis zum Tag des offenen Denkmals

Am Sonntag ist es wieder so weit: Beim Tag des offenen Denkmals machen zahlreiche historische Stätten in Deutschland ihre Pforten auf. Auch in Reutlingen können sich Interessierte auf eine Entdeckungsreise durch vergangene Zeiten begeben.

Immer am zweiten Sonntag im September lädt der Tag des offenen Denkmals zum Erkunden von historischen Bauten ein, die sonst nicht oder nur teilweise für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Dieses Jahr steht die Veranstaltung in Reutlingen unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur", was an das 100-jährige Bauhausjubiläum anlehnen soll.

Die Stadt Reutlingen beteiligt sich bereits seit über 20 Jahren an der Veranstaltung. Die historischen Stätten wechseln sich dabei jedes Jahr ab, sodass sich Besucher immer auf neue Kulturdenkmäler zum Erkunden freuen können. Kulturamtsleiter Dr. Werner Ströbele gibt einen Überblick darüber, welche Denkmäler sich Besucher in diesem Jahr auf keinen Fall entgehen lassen sollten.

Besondere Highlights seien das Achalmbad, eine Führung durch den Dachboden der Marienkirche sowie die Häuser in der Oberamteistraße. Neben der Möglichkeit, einzelne historische Gebäude zu besichtigen, werden zusätzlich Themenführungen angeboten. Einer dieser Rundgänge führt beispielsweise durch die im frühen 20. Jahrhundert erbaute Arbeitersiedlung Gmindersdorf.

Eine detaillierte Übersicht über alle teilnehmenden Denkmäler ist online zu finden. Dort gibt es außerdem Informationen darüber, zu welchen Uhrzeiten Führungen angeboten werden und ob für diese eine Anmeldung erforderlich ist.


Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

Foto: Deutsche Unesco-Kommission / Johann Angemann
Donaulimes-Grenzwall der Römer wird Welterbe Weiterer Welterbetitel für Deutschland: Das UNESCO-Welterbekomitee hat den Donaulimes in die Welterbeliste aufgenommen. Das ausgezeichnete westliche Segment des Donaulimes erstreckt sich von Niederbayern bis in den Süden der Slowakei.
Foto: Livestream
Transiranische Eisenbahn und weitere neue Welterbestätten ernannt Das UNESCO-Welterbekomitee hat heute vier neue Stätten ins Erbe der Menschheit aufgenommen. Dazu gehört unter anderem die Transiranische Eisenbahn, die über rund 1.400 Kilometer und vier Klimazonen hinweg das Kaspische Meer mit dem Persischen Golf verbindet.
Foto: Pixabay.com
Fünf neue Einträge auf Welterbeliste Das UNESCO-Welterbekomitee hat heute fünf neue Stätten in die Welterbeliste aufgenommen, darunter den Kulturraum von Ḥimā in Saudi-Arabien, den Leuchtturm von Cordouan in Frankreich und die Freskenzyklen aus dem 14. Jahrhundert in der italienischen Stadt Padua. In Deutschland wurden die Mathildenhöhe Darmstadt sowie Baden-Baden, Bad Ems und Bad Kissingen als Teil der „Bedeutenden Kurstädte Europas“ ausgezeichnet.

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